Ministerium unterstützt Handwerks-Metzger

Um die regionalen Metzger im ländlichen Raum zu unterstützen, hat Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber die Fördermöglichkeiten erweitert. Hierfür hatte sich der Fleischerverband Bayern und vor allem Landesinnungsmeister Konrad Ammon intensiv eingesetzt.

Wie Kaniber in München mitteilte, können im Rahmen des Programms zur Stärkung der Verarbeitung und Vermarktung landwirtschaftlicher Produkte (VuV) künftig auch kleinere Investitionen ab 5 000 Euro bezuschusst werden, die der Verbesserung des Tierschutzes bei der Betäubung dienen.

„Gerade die handwerklichen Metzgereien im ländlichen Raum sind wichtige Partner unserer Landwirte“, sagte die Ministerin. Der Fleischerverband dankt der Ministerin für Ihren Einsatz und freut sich auf eine intensive Zusammenarbeit. Die regionalen Metzgereien, die zunehmend unter dem Druck des Einzelhandels stehen, seien für die Nahversorgung im ganzen Land unverzichtbar. Darüber hinaus sorgen sie nach den Worten der Ministerin  für kurze, tierschonende Wege zwischen Landwirt und Schlachtort.

Aufgrund der wichtigen Funktionen im ländlichen Raum liegt der Ministerin die Unterstützung handwerklicher Betriebe besonders am Herzen.  „Vitale Dörfer brauchen Dorfläden, Bäcker, Metzger und Handwerker direkt vor Ort“, sagte Kaniber. Bereits im Mai hatte sie daher die Initiative „HeimatUnternehmen“ gestartet, die Investitionen von Kleinstunternehmen fördert. Das VuV-Programm unterstützt mit den Programmteilen VuVregio und VuVöko Vorhaben kleiner regionaler Betriebe, die der Stärkung der Verarbeitung und Vermarktung regionaler und ökologischer Erzeugnisse dienen. Für die nun beschlossene Erweiterung hat die Ministerin insgesamt 200 000 Euro zur Verfügung gestellt.

Momentan wird der Antrag zur Förderung der Betäubungsgeräte noch durch das bayerische Landwirtschaftsministerium erarbeitet. Ebenso steht das Haus noch in Korrespondenz mit dem Finanzministerium. Daher ist es wichtig, dass mit einer eventuellen Anschaffung noch gewartet wird. Diese darf nach den Richtlinien erst nach Antragstellung und Bewilligung getätigt werden.

Weitere Informationen dazu erhalten Sie beim Fleischerverband Bayern.