Update: Schweinepest

Afrikanische Schweinepest (ASP) rückt näher

Nachdem es in letzter Zeit so aussah, als ob sich die Afrikanische Schweinepest wieder weiter von Deutschland wegbewegt, wurden jetzt Fälle in Polen nur 40 km von der deutschen Grenze weg gemeldet. Dies bringt die deutschen Behörden natürlich in Alarmbereitschaft. Leider lässt sich aber nur sehr schwer einschätzen, welche Auswirkungen ein eventueller Ausbruch in Deutschland für Folgen hätte. Der DFV hat hierzu ein Merkblatt erstellt, dass wir in der Anlage beifügen. Da einige Regelungen im Falle eines Ausbruchs aber länderspezifisch geregelt sind, geben wir an dieser Stelle auch den aktuellen Stand in Bayern wieder.

Der Fleischerverband Bayern steht im engen Kontakt mit dem Bayerischen Ministerium für Umwelt- und Verbraucherschutz. Regelmäßig finden Treffen statt, bei dem sich über den aktuellen Stand der Vorbereitungen für den Ernstfall ausgetauscht wird. So wurde uns zugesichert, dass im Falle eines Ausbruchs gleich Pressemeldungen rausgehen, die den Verbraucher informieren, dass die ASP für den Menschen nicht gefährlich ist. Ebenso finden gerade Gespräche auf Bundesebene mit China statt, dass ggf. deutsches Schweinefleisch weiter nach China geliefert werden darf. Dies sollte dazu führen, dass der Schweinemarkt nicht gänzlich zusammenbricht. Leider kann es aber passieren, dass Schweineschlachtungen kurzfristig nicht durchgeführt werden können, wenn die ASP in unmittelbarer Nähe auftritt. 

Daher sollten Schlachtbetriebe schon jetzt einen Notfallplan bereithalten und einige andere Punkte vorbereiten. Welche Punkte das sind, erfahren Mitglieder bei Ihrem Fleischerverband Bayern. Frau Fries und Frau Kraus stehen Ihnen gerne zur Verfügung (0821 568 61 0).